Grasbrook

Wettbewerblicher Dialog zur Entwicklung des Stadtteils Grasbrook

Die zu bepla­nenden Baufelder definieren sich durch die Hafen­becken sowie die umlie­genden Strassen und Freiräume. Sie orien­tieren sich nördlich des Moldau­hafens quer zum Elbbou­levard mit einem starken Wasser­bezug, südlich des Moldau­hafens parallel zum Elbbou­levard als Abschirmung vom O’Swaldkai.

Das Freiha­fen­el­b­quartier enthält ein modernes Kontor­haus­viertel, mit Baublöcken mit gross­zü­gigen Innen­höfen, Patios und Atrien. Die Gestal­tungs­regeln erlauben Hochhaus­ak­zente, die organisch aus den Baukörpern heraus­wachsen. Das Moldau­ha­fen­quartier besteht aus halbof­fenen Baublöcken mit Innen­höfen und Sicht­be­ziehung zur Elbe und zum Moldau­hafen. Die Querstrassen führen ebenfalls mit einer zweisei­tigen Sicht­be­ziehung zum Wasser und gehören bis auf die Tiefga­ra­gen­ein­fahrten zum Freiraum.

Die Quartiere werden stark durch das Wohnen und die soziale Infra­struktur charak­te­ri­siert, daher sind die Orien­tierung zum Freiraum und die Besonnung wichtige Deter­mi­nanten. Durch Auslegung der Wohnungen als Durch­wohn­typen haben alle Einheiten eine lärmge­schützte Schlaf­seite. Die Innenhöfe laden die Bewohner zur Aneignung als gemein­samer Aussenraum ein. Die Höhe der Wohnbe­bauung richtet sich nach der Besonnung. Die aus der Beson­nungs­si­mu­lation resul­tie­renden Block­kon­turen mit geneigten Dachflächen bilden die Grundlage für eine diverse Architektur.

Innerhalb der maximalen Block­hüllen sind terras­sierte, begrünte Dachwoh­nungen oder kollektive Dachräume und Gewächs­häuser möglich. Während die Stirn­seiten der Blöcke archi­tek­to­nisch eher einheitlich sind, weisen die Längs­seiten durch die Teilung in Parzellen eine archi­tek­to­nische Vielfalt auf. Dort wo Landmarks gewünscht sind und keine Nachteile durch Verschattung entstehen, kommen höhere Akzente aus der Bebauung hervor.

Visua­li­sie­rungen © KCAP

Wettbewerbsbeitrag zur Entwicklung des Hamburger Stadtteils Grasbrook

Grasbrook | Hamburg

BGF 880.000 m²

Wettbewerblicher Dialog 1. Phase | Zusammenarbeit mit KCAP

2019