Visua­li­sie­rungen © KCAP

Hoppegarten in Bewegung

Titel:Entwicklung eines Bildungs-, Kultur- und Sportstandorts 
am Bahnhof Hoppegarten
Ort:Bahnhofstrasse, Hoppe­garten
Leistung:Wettbe­werbs­beitrag | 3. Preis
Größe:Areal 18 HA
Schule 21.000 m² BGF
Parken + Bahnhofs­nut­zungen 16.000 m² BGF
Schulische Außen­flächen 13.000 m² BGF
Team K+H:André Kraeplin
Koope­ration:Zusam­men­arbeit mit LilaSp

Hoppe­garten, Galopp­rennbahn, Zuschauer und Touristen aus Berlin und Umgebung. Diese Begriffe sind seit Ende des 19. Jahrhun­derts mit der Gründung der gleich­na­migen Pferde­rennbahn eng mitein­ander verknüpft. Seit Jahrzehnten kommen Menschen am Bahnhof in Hoppe­garten an und verteilen sich von dort aus zur Rennbahn oder in die benach­barten Quartiere. Heute präsen­tiert sich das Bahnhofs­umfeld eher abweisend, die Poten­tiale des Blicks in die umgebende Natur werden nicht genutzt. Statt­dessen wird das Bahnhofs­umfeld von Verkehrs­flächen und Parkplatz­an­lagen dominiert.

Das von K+H erarbeitete Konzept nutzt diese bestehenden Poten­tiale zur Neustruk­tu­rierung der örtlichen Wegever­bin­dungen und zur Schaffung quali­ta­tiver und erleb­nis­reicher Räume. Die Neuordnung des Bahnhofs­um­felds befreit dieses vom motori­sierten Indivi­du­al­verkehr und rückt den Menschen wieder in den Mittel­punkt. Den Flächen nördlich und südlich der Bahnstrecke werden dazu unter­schied­liche Funktionen und Programme zugewiesen: Im Süden stehen das Ankommen am leben­digen Bahnhof und die Verbindung von dort zur Rennbahn im Fokus. Im nördlichen Teil werden die Verkehrs­ströme an einem Knoten­punkt gebündelt. Von hier werden die nördlichen Wohnquar­tiere, die Schule und die Sport­be­reiche erreicht. Durch die zentrale Lage des Schul­campus erhält das Quartier eine neues grüne Mitte, die die umlie­gende Nachbar­schaft vernetzt sowie Hoppe­garten und Neuen­hagen mitein­ander verzahnt. Die zukünftige Gesamt­schule wird ausgehend von einer zentralen Promenade aus nördlicher und südlicher Richtung über einen eigenen Vorplatz erschlossen.

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